Viel bewegt im Mondseeland: Die 10. Generalversammlung der REGMO blickte zurück – und nach vorne

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Viel bewegt im Mondseeland: Die 10. Generalversammlung der REGMO blickte zurück – und nach vorne

Am 11. Mai 2026 trafen sich rund 30 Mitglieder und Vertreter:innen regionaler Programme und Institutionen im Gasthof Seewirt in Zell am Moos zur 10. Generalversammlung des "Vereines zur Regionalentwicklung Mondseeland (kurz: "REGMO"), um gemeinsam auf die vergangenen zwei Jahre zurückzublicken – und dabei wurde schnell deutlich: Im Mondseeland war einiges los.

Vertreter:innen der LEADER-Region FUMO, der KEM Mondseeland, des Zukunftsraums Mondseeland, von Alltagshilfen im Mondseeland, der Jugendarbeit im Mondseeland, sowie Vertreter:innen der Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer und die beiden Rechnungsprüfer:innen kamen zusammen, um die Jahre 2024 und 2025 Revue passieren zu lassen. Und der Rückblick konnte sich sehen lassen.

Zwischen Zahlen, Berichten und Projekten zog sich ein roter Faden durch den Abend: Im Mondseeland entstehen nicht nur Ideen – sie werden auch umgesetzt.

Besonders erfreulich waren die zahlreichen positiven Rückmeldungen der Anwesenden an Vorstand und Mitarbeiter:innen der unterschiedlichen Programme. Gelobt wurden die professionelle Arbeitsweise, die engagierte Umsetzung, die saubere Kassaführung sowie die Vielzahl an laufenden und erfolgreich umgesetzten Projekten.

Dabei wurde einmal mehr deutlich: Das Mondseeland liegt geografisch vielleicht nicht im Zentrum Oberösterreichs – aber bei Innovation, Zusammenarbeit und regionaler Entwicklung spielt die Region längst ganz vorne mit.

Manche Zahlen sprechen für sich...

Die KEM Mondseeland steht mittlerweile kurz davor, eine Million Euro Fördermittel des Klima- und Energiefonds in die Region geholt zu haben – verbunden mit bereits 35 umgesetzten Maßnahmenpaketen, die direkt in den Gemeinden wirken. Im Bereich Bildung und Bewusstseinsbildung wurden mittlerweile sechs Klimaschulenprojekte umgesetzt – mit bald 1.500 erreichten Schüler:innen, die sich spielerisch, kreativ und praxisnah mit Klima- und Zukunftsthemen auseinandersetzen.

Auch die LEADER-Region FUMO setzt ihre Erfolgsgeschichte fort: Nach vollständiger Ausschöpfung der Fördermittel in der vergangenen Förderperiode laufen erneut zahlreiche regionale und bundesländerübergreifende Projekte an – ein Modell, das sich längst als wichtiger Motor der Regionalentwicklung etabliert hat.

Gleichzeitig entstanden neue Strukturen und Angebote: Ein NEUER JUGENDRAUM, ein neu aufgestellter VEREIN ZUR FÖRDERUNG DER JUGEND sowie Programme wie „ZUKUNFTSRAUM MONDSEELAND“, „ALLTAGSHILFEN IM MONDSEELAND“ oder die „MINT-REGION FUMO“, die Themen wie Green Transformation, Fachkräfte, MINT-Bildung, soziale Innovation und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung stärken.

Der Blick blieb aber nicht nur in der Vergangenheit...

Denn auch die kommenden Jahre bringen neue Herausforderungen mit sich: Der Erhalt regionaler Museumsstrukturen, Fragen rund um leistbaren und bedarfsgerechten Wohnraum, Umgang mit Krisenmanagement und Klimawandelanpassung oder die Umsetzung der EED III-Richtlinie der Europäischen Union werden die Gemeinden zunehmend beschäftigen - und das sind nur ein paar von sehr vielen zukünftig relevanten Themen. Die gute Nachricht: Erste Ideen und regionale Ansätze sind bereits vorhanden. Genau hier zeigt sich die Stärke der Zusammenarbeit im Mondseeland – Herausforderungen nicht isoliert zu betrachten, sondern gemeinsam strategische Lösungen zu entwickeln und vorhandene Programme gezielt dafür einzusetzen.

Der Abend machte deutlich: Regionale Entwicklung bedeutet nicht nur Projekte umzusetzen – sie bedeutet, gemeinsam an einer langfristigen Vision zu arbeiten. Genau diese Aufgabe trägt auch der neu gewählte Vorstand: Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, unterschiedliche Themen und Programme zusammenzuführen, Chancen für die Region sichtbar zu machen und gemeinsame Wege für die Zukunft zu gestalten.

Mit der erneuten Wahl von Bürgermeisterin Elisabeth Höllwarth-Kaiser zur Obfrau steht dabei weiterhin eine treibende Kraft an der Spitze, die genau diese Themen vereint und mit großem Engagement vorantreibt. Gemeinsam mit dem Vorstand und den engagierten Mitarbeiter:innen der Programme soll auch künftig daran gearbeitet werden, dass das Mondseeland nicht nur auf Veränderungen reagiert – sondern seine Zukunft aktiv mitgestaltet.

Denn wenn die letzten Jahre eines gezeigt haben, dann dieses: Im Mondseeland wird Zukunft nicht einfach abgewartet – sie wird gestaltet.

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