KEM-Haupttagung 2026 in Bad Schallerbach
- KEM ML
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Wenn sich Vertreter:innen aus 130 Klima- und Energiemodellregionen mit insgesamt 1.177 Gemeinden aus ganz Österreich treffen, dann wird schnell deutlich: Klimaschutz passiert längst nicht nur auf nationaler Ebene – er wird vor allem in den Regionen und Gemeinden konkret umgesetzt.
Genau das zeigte die KEM-Haupttagung 2026, die Ende Mai in Bad Schallerbach in der KEM Mostlandl Hausruck stattfand und für zwei Tage zum Treffpunkt für engagierte Menschen aus ganz Österreich wurde.
Neben KEM-Manager:innen und regionalen Vertreter:innen waren auch zahlreiche Akteur:innen aus dem Klimaschutzministerium, dem Finanzministerium, dem Klima- und Energiefonds sowie viele weitere Fachexpert:innen vor Ort. Gemeinsam wurde diskutiert, wie Klimaschutz und Energiewende in Gemeinden künftig noch wirksamer gestaltet werden können.
Das Programm war vielfältig und bot eine gelungene Mischung aus Fachwissen, Praxis und Vernetzung: Vorträge, Arbeitsgruppen, Podiumsdiskussionen und Exkursionen eröffneten neue Perspektiven und lieferten zahlreiche Impulse für die tägliche Arbeit in den Regionen. Besonders im Fokus standen Zukunftsthemen wie Green Financing, zukunftsfähiges Bauen sowie innovative Ansätze, um Klimaschutzprojekte langfristig finanzierbar und regional wirksam zu gestalten.
Dabei wurde einmal mehr klar: Klimaschutzmaßnahmen brauchen nicht nur gute Ideen – sie brauchen auch tragfähige Finanzierungsmodelle, langfristige Strategien und starke regionale Netzwerke.
Spannende Einblicke boten auch die Exkursionen zu regionalen Vorzeigeprojekten. Besonders beeindruckend waren die kommunalen Projekte in Bad Schallerbach selbst sowie das neue Holzkraftwerk in Wallern, das zeigt, wie regionale Ressourcen und erneuerbare Energien sinnvoll genutzt werden können.
Aber nicht nur die Fachvorträge sorgten für Inspiration – auch der persönliche Austausch spielte eine große Rolle. Denn oft entstehen die besten Ideen zwischen den Programmpunkten, bei Gesprächen mit Kolleg:innen aus anderen Regionen oder beim gemeinsamen Blick auf erfolgreiche Praxisbeispiele.
Ein gemütlicher Ausklang des ersten Tages führte die Teilnehmer:innen bei einer gemeinsamen Wanderung zu einer Mostschenke – eine Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.
Die Veranstaltung machte einmal mehr sichtbar, welche Bedeutung die Klima- und Energiemodellregionen mittlerweile in Österreich haben. Sie bringen Wissen direkt in die Gemeinden, unterstützen konkrete Maßnahmen vor Ort, schaffen regionale Wertschöpfung und machen die Energiewende greifbar. Für die Teilnehmer:innen ging es am Ende mit vielen neuen Ideen, spannenden Ansätzen und frischer Motivation zurück in die eigenen Regionen.