Bunte Monate im Klimaschulenprojekt Mondseeland - die Kinder packen an!

  • KEM ML

Bunte Monate im Klimaschulenprojekt Mondseeland - die Kinder packen an!

Im aktuellen Klimaschulenprojekt war in den letzten Monaten ordentlich etwas los – und zwar nicht nur im Klassenzimmer. Gesägt wurde genauso wie fotografiert, geschweißt genauso wie gebastelt, gesungen, ausprobiert, diskutiert und gestaltet. Das Programm war so bunt wie die Ideen der Kinder und Jugendlichen selbst – und genau das machte die vergangenen Monate zu etwas Besonderem.

Ein großes Highlight war die Teilnahme an der Langen Nacht der Forschung 2026 beim Institut für Limnologie. Dort präsentierten die Klimaschulen ihre bisherigen Ergebnisse – und sorgten für staunende Gesichter. Besonders ins Auge fiel das fantasievolle Gemeinschaftskunstwerk „Nachhaltiges Zukunftsdorf Kunterbunt“ der Volksschule Zell am Moos. Rundherum entstand ein lebendiger Ausstellungsbereich mit regionalem und gesundem Buffet des "Polys", einer kreativ gestalteten Fotopräsentation mit Musik und Lichtershow sowie einer besonderen Fotoausstellung unter dem Titel „Frauen gestalten Zukunft“. Hier wurden Frauen aus dem Mondseeland porträtiert, die mutige und nachhaltige Berufswege eingeschlagen haben und mit ihrem Tun die Region prägen. Das Ziel: junge Frauen inspirieren, Vorbilder sichtbar machen und zeigen, wie spannend sogenannte Green Jobs gerade im ländlichen Raum sein können.

Holz in den Händen, Ideen im Kopf

Auch Holz spielte in den vergangenen Monaten eine wichtige Rolle im Klimaschulenprojekt. Gemeinsam mit dem Bildhauer Felix Igler und Christian Dakau von Nature Awakes wurde gehämmert, geschraubt, geschliffen, bemalt und gebaut. Ein besonderes Herzensprojekt entstand dabei an der Volksschule Zell am Moos: 91 Kinder erschufen gemeinsam das „Zukunftsdorf Kunterbunt“ und außerdem kreative Schlüsselanhänger, die nun an den Schultaschen der Kids baumeln. Einige kreative Halbtage lang wurde getüftelt und ausprobiert – und ganz nebenbei lernten die Kinder, warum Holz ein besonders wertvoller Werkstoff für den Klimaschutz ist: nachwachsend, CO₂-speichernd und vielseitig nutzbar.

Schweißen statt nur zuschauen

Auch die Sportmittelschule und Polytechnische Schule konnten in spannende Berufswelten eintauchen. Bei der Firma Schatzdorfer wurde nicht nur zugeschaut – hier hieß es: Schutzbrille auf und selbst ausprobieren. Die Jugendlichen durften erste Schweißversuche machen, einen eigenen Stiftehalter herstellen und bekamen Einblicke in einen Betrieb, der großen Wert auf Nachhaltigkeit und Lehrlingsausbildung legt.

Bitte lächeln 

Zusätzlich stand ein Fotografieworkshop mit Arthur Braunstein auf dem Programm. Gemeinsam fotografierten die Jugendlichen Frauen aus nachhaltigen Berufsfeldern und lernten dabei wichtige Techniken der Fotografie kennen – von Perspektive bis Bildgestaltung.

Bühne frei für „Kunterbunt“

Auch an der Volksschule Mondsee wurde über mehrere Wochen intensiv gearbeitet – allerdings mit Pinsel, Pappkarton, Stoff und jeder Menge Kreativität. Im Rahmen des Klimaschulenprojektes entstand ein Upcycling-Bühnenbild für das Musical „Kunterbunt“. Die Aufführung im Mai begeisterte Schüler:innen, Lehrkräfte, Eltern und alle Beteiligten gleichermaßen. Besonders das kreative Bühnenbild und die beeindruckende Darbietung der Kinder sorgten für viel Applaus.

Und das war noch längst nicht alles...

Denn das Klimaschulenjahr geht weiter: Noch stehen spannende Programmpunkte auf dem Plan – darunter ein Besuch im Moor in Koppl und im Spielzeugmuseum Salzburg.

Eines zeigt sich schon jetzt ganz deutlich: Klimaschutz kann kreativ, praktisch, bunt und voller Begeisterung sein. Und manchmal beginnt Zukunft ganz einfach mit einem Stück Holz, einer Kamera oder einer mutigen Idee.

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