Gemeinsam Zukunft gestalten: Neue Impulse für das soziale Miteinander in der Fuschlseeregion
- LEADER FUMO
- REFS
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Vom generationenübergreifenden Begegnungsort über die Jugendarbeit bis hin zu MINT-Angeboten: In der Fuschlseeregion entstehen derzeit zahlreiche neue Impulse, die das Leben in der Region bereichern. Der REFS-Vorstand und seine Mitgliedsgemeinden setzen dabei bewusst auf Zusammenarbeit, Vernetzung und gemeinsames regionales Denken.
Bei der jüngsten Sitzung des REFS-Vorstands standen gleich mehrere Projekte im Mittelpunkt, die zeigen, wie vielfältig regionale Entwicklung gedacht werden kann. Besonders deutlich wurde dabei: Starke Regionen entstehen dort, wo Gemeinden über ihre eigenen Grenzen hinausdenken und gemeinsam Angebote für unterschiedliche Generationen und Zielgruppen entwickeln.
Schaberhaus: Ein Haus für alle Generationen
Zum Auftakt erhielten die Vorstandsmitglieder bei einer Führung durch das "Schaberhaus" in Ebenau einen Einblick in ein besonderes Beispiel für multifunktionale Ortsentwicklung. Das Gebäude vereint unterschiedliche Nutzungen und schafft einen Ort der Begegnung. Neben öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsräumen und einer Bibliothek finden sich dort auch ein Kindergarten sowie Wohnungen für ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen oderjunge Erwachsene im Sinne von (Starter-) Wohnungen.
Initiiert wurde die Entwicklung unter anderem durch eine LEADER-geförderte Prozessbegleitung. Das Schaberhaus zeigt damit eindrucksvoll, wie aus einem Gebäude ein lebendiger Treffpunkt für unterschiedliche Generationen werden kann. Auch energetisch wurde auf eine zukunftsorientierte Lösung gesetzt: Beheizt wird das Gebäude mit Flusswasser und einer Wärmepumpe.
Neue Impulse für die Jugendarbeit
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stärkung der Jugendarbeit in der Fuschlseeregion. Mit dem Start des neuen LEADER-Projekts zur Jugendvernetzung soll die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Jugendzentren intensiviert und das Angebot für Jugendliche in der gesamten Region weiterentwickelt werden.
Seit 1. September 2026 unterstützt Anna Habersatter die Fuschlseeregion als neue Projektmitarbeiterin. Die Pädagogin aus Hallein bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Offenen Jugendarbeit sowie umfangreiche Expertise aus ihrem Engagement im Landesjugendbeirat Salzburg und bei akzente Salzburg mit.
Zu ihren Aufgaben zählen die Vernetzung der Gemeinden und Jugendzentren, die Koordination gemeinsamer Angebote, die Entwicklung neuer Projekte sowie der Aufbau einer zentralen Anlaufstelle für Jugendfragen in der Region.
Kontakt Jugendvernetzung:
Anna Habersatter, BA
REFS – Regionalentwicklung Fuschlseeregion
Postplattenstraße 1, 5322 Hof bei Salzburg
+43 681 20923285
jugendvernetzung(xmsAt)refs-region(xmsDot)at
MINT: Bildung und Zukunftschancen gemeinsam fördern
Auch die MINT-Region FUMO war Thema der Sitzung. Sabine Wanzenböck stellte sich und ihre Tätigkeit in der MINT-Koordination vor, mit besonderem Schwerpunkt auf den Salzburger FUMO-Gemeinden.
Die FUMO nimmt dabei österreichweit eine besondere Rolle ein: Sie ist derzeit die einzige bundesländerübergreifende MINT-Region und umfasst die gesamte FUMO-Region. Das Angebot reicht vom Kindergarten bis zur Matura und umfasst zahlreiche Aktivitäten – von der „Jungen Uni“ und „Wissenschaft an Bord“ über den FUMO MINT-Day bis hin zu Workshops in Kindergärten und Angeboten rund um MINT und Handwerk.
Ein zentraler Leitgedanke der MINT-Arbeit lautet „Alle einbinden“. Damit sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche erreicht und insbesondere auch jene Gruppen einbezogen werden, die bisher weniger Zugang zu entsprechenden Angeboten haben.
Der nächste FUMO MINT-Day findet am 16. Oktober statt. Gleichzeitig gilt es, die langfristige Finanzierung dieses erfolgreichen Formats abzusichern.
Gemeinsam mehr bewegen
Die drei Themen zeigen auf unterschiedliche Weise, welchen Mehrwert regionale Zusammenarbeit schaffen kann. Ob bei generationenübergreifenden Wohn- und Begegnungsangeboten, in der Jugendarbeit oder bei Bildung und Zukunftskompetenzen: Viele Herausforderungen lassen sich gemeinsam besser bewältigen.
Der REFS-Vorstand versteht sich dabei als Impulsgeber und Plattform für die Mitgliedsgemeinden. Durch gemeinsames Planen, Vernetzen und die Nutzung von Fördermöglichkeiten wie LEADER können Projekte entstehen, die nicht an Gemeindegrenzen enden, sondern der gesamten Region zugutekommen.
Gerade im sozialen Bereich sind derzeit viele wichtige Entwicklungen in Bewegung. Der REFS-Vorstand möchte diese Dynamik gemeinsam mit den Gemeinden weiter nutzen und damit einen Beitrag zu einer lebenswerten, zukunftsorientierten und miteinander verbundenen Fuschlseeregion leisten.