Energiemonitoring im Mondseeland – Echtzeitdaten für Klimaschutz und Kostenersparnis

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Energiemonitoring im Mondseeland – Echtzeitdaten für Klimaschutz und Kostenersparnis

Die sieben Gemeinden des Mondseelands starteten mit Februar 2026 gemeinsam mit der KEM Mondseeland ein einheitliches, automatisiertes Energiemonitoring, das Energieverbrauch und -erzeugung der kommunalen Zählpunkte in Echtzeit erfasst.

Ziel ist es, Einsparpotenziale frühzeitig zu erkennen, Kosten und CO₂-Emissionen zu reduzieren und eine verlässliche Datenbasis für strategische Entscheidungen in Klimaschutz und Gemeindemanagement zu schaffen. Das Projekt wird als LEADER-Projekt finanziert und von der KEM Mondseeland bis 2028 begleitet.

Im Februar und März fanden dazu zwei Schulungstermine statt, bei denen Vertreter:innen aus allen Gemeinden eingeladen waren. Mit Laptop, Zugangsdaten zum Netzportal OÖ, Energieausweisen von Gemeindegebäuden und Informationen zu PV-Anlagen konnten die Teilnehmer:innen das Tool direkt ausprobieren. Unterstützt wurden sie dabei von Christian Stücklberger von ekarus, dem Softwareanbieter, der das Energiemonitoring bereitstellt.

Das Projekt ermöglicht allen sieben Gemeinden ein automatisches Monitoring und ist gleichzeitig ein wichtiger Schritt in Richtung Digitalisierung der Energieverwaltung. Zudem erfüllt es die Vorgaben der EED III-Richtlinie, die eine laufende digitale Erfassung von Verbrauchsdaten vorschreibt – die bisherige Energiebuchhaltung reicht dafür nicht mehr aus.

Die KEM Mondseeland freut sich, mit diesem Energiemonitoring die Transparenz über kommunale Energieverbräuche zu erhöhen, Potenziale für Einsparungen zu nutzen und die Gemeinden langfristig beim Klimaschutz zu unterstützen.

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